Freitag, 27.03.2026
Regis AH - Eintracht-Zedtlitz 4:2 (3:0)
Trotzdem die Eintracht das letzte Spiel gegen Regis mit 7:1 gewonnen hatte, wusste man das es hier sehr schwer werden würde.
Die Gastgeber ließen auch von Beginn an keinen Zweifel daran, wer hier der Chef auf dem Platz ist.
Mit sehr sicherem Kurzpassspiel aus der Abwehr heraus und dann
Steilpässe aus dem Mittelfeld nach vorn, brachte man die Defensive
der Gäste ein ums andere Mal zum schwitzen. Die Zedtlitzer kamen phasenweise nicht in die Zweikämpfe, liefen nur hinterher.
Die Abstände im Mittelfeld waren viel zu groß, nicht nur untereinander - auch zu den Gegenspielern.
Die Pleisestädter waren beweglicher, liefen gefühlt doppelt so viel und
stifteten mit ihren ständigen Positionswechseln immer wieder
Verwirrung bei den - zu diesem Zeitpunkt - überforderten Gästen.
Die ersten beiden Tore der Hausherren fielen so auch folgerichtig kurz
hintereinander und das schon zwischen der 8.und 12. Minute.
Nur langsam sammelte sich die Eintracht und gestaltete das Spiel etwas ausgeglichener. Allerdings spielte man im Vorwärtsgang
sehr oft zu ungenau und schaffte so keine Gefahr fürs gegnerische Tor.
Regis erhöhte nach einem erneuten Konter noch vor der Pause auf 3:0. Die Eintrachtler konnten sich bei ihrem Torhüter bedanken,
dass es hier nicht mehr Gegentore gab.
In der zweiten Hälfte sah man ein ganz anderes Bild. Jetzt war das
Match wirklich ausgeglichen, spielte sich aber meist im Mittelfeld ab.
Große, echte Chancen gab es, aus dem Spiel heraus, auf beiden Seiten kaum. Tore fielen trotzdem noch.
Nach einem Eckball und unglücklichen Klärungsversuchen der Heimelf, konnte K.Pittroff mit überlegtem Kopfball auf 1:3 verkürzen.
Jetzt merkte man Regis durchaus etwas Verunsicherung an. Sie liefen
nicht mehr so viel und auch die Ballsicherheit ging verloren.
Nach einem wunderschönen Steckpass von E.Wangermann auf N.Winkler war dieser allein auf weiter Flur, lies dem Heim-Keeper keine
Chance und verkürzte auf 2:3. Hoffnung keimte bei den Gästen auf, vielleicht doch noch den Ausgleich zu schaffen.
Nun waren sie auch das aktivere Team.
Doch kurz vor Abpfiff erzielten die Hausherren noch das vierte Tor,
nachdem ein unglücklich abgefälschten Schuß im Tor der Eintracht
landete.
Fazit: Zedtlitz hat die erste
Halbzeit fast gänzlich verschlafen, zeigte aber -wie so oft in der
Vergangenheit-
große Moral. Gute spielerische Momente, besseres
Zweikampfverhalten, mehr Laufbereitschaft und auch
weniger Abspielfehler gab es erst im
zweiten Durchgang.
Dies macht Hoffnung für die nächsten Spiele, wenn man dies vom Anpfiff
an auf den Platz bringt.
Zedtlitz: L.Gollmer, R.Lentge, S.Seifert, M.Stahr, P.Bahn, T.Dreilich, J.Fleischer,
E.Wangermann, M.Fischer,
K.Pittroff, N.Winkler
Reserve: T.Dirschowsky, J.Voigt, A.Schons, G.Lanewski
Trainer: J.Krause
Tore: K.Pittroff, N.Winkler