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Freitag, 04.09.2020 Eintracht Zedtlitz - Röthaer SV AH 1:3 (0:0)
Endlich, aber ... so kann man das erste Spiel nach den Corona-Auflagen gut überschreiben. Natürlich
hatte sich Zedtlitz im ersten Heimspiel einen Sieg vorgenommen, auch
wenn man wusste, dass Rötha ein starker Gegner sein würde. Doch an diesem Freitag war einfach nicht mehr drin. Rötha trat mit einer sehr jungen "Altherren-Mannschaft" an und hatte einige noch aktive Spieler in seinen Reihen. Auch
dadurch waren sie von Beginn an spielbestimmend, pressten schon sehr
früh und zwangen die Eintracht damit zu vielen Fehlern. Die Heimmannschaft begann nervös, spielte oft sehr hektisch und verlor sehr viel Bälle schon im Spielaufbau. Die Gäste wirkten frischer, waren fast immer einen Schritt schneller und auch läuferisch klar besser. Zumindest in der Abwehrarbeit konnten die Gastgeber aber durch Kampf noch gut dagegen halten, wenn man auch bei zwei, drei Chancen des RSV etwas Glück hatte. Doch
auch Zedtlitz hatte in der ersten Halbzeit, durch einige gut
vorgetragene Konter, Möglichkeiten zu einem Tor, wirkte aber im
Abschluss zu halbherzig. So ging man mit einem, für die Eintracht etwas glücklichen 0:0 in die Pause. Zu
Beginn der zweiten Halbzeit übernahm die Eintracht erst einmal das
Zepter und drängte die Gäste in die eigene Hälfte, ohne allerdings
grössere Torgefahr auszustrahlen. Doch das Spiel drehte sich nach ca. 10 Minuten wieder, als Rötha einen starken Konter setzte und zum 0:1 traf. Für die Gastgeber ein Gegentor zum falschen Zeitpunkt, schien es doch bis dahin als ob man das Spiel jetzt im Griff hat. Von
nun an war es praktisch ein Spiegelbild der ersten Halbzeit - Rötha
beherrschte das Mittelfeld und kam immer wieder gefährlich vors
Zedtlitzer Tor. Eintracht-Keeper Jens Krause verhinderte dabei noch mit guten Reflexen in 1:1 Situationen einen höheren Rückstand. Beim
0:2 allerdings war er machtlos - die Gäste konnten sich den Ball im
Strafraum fast ungestört zuspielen und den Schuß aus ca. sieben Metern
konnte er nicht halten. Das 1:2 durch eine starke Einzelaktion von
Benny Stock, der sich gegen vier, fünf Röthaer in deren Strafraum
durchsetzte und dann einnetzte, war noch einmal ein kleiner
Hoffnungsschimmer. Die Zedtlitzer versuchten noch einmal alles, um
vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzielen - blieben aber immer
wieder in der Gästeabwehr hängen. Den Zweitore-Abstand stellte Rötha nach einer Ecke wieder her, als der Ball wiederum fast ungehindert eingeköpft werden konnte. Das Spiel war entschieden.
Fazit: Eintracht-Zedtlitz fand nie richtig ins Spiel, konnte nur kämpferisch ein Stück weit gegenhalten.
Spielerisch haben die Zedtlitzer
sicher viel mehr drauf - konnten dies aber nicht auf den Platz bringen.
Das Ergebnis geht, auch in dieser
Höhe, in Ordnung - der Röthaer SV war an diesem Tag einfach das bessere
Team.
Zedtlitz: J.Krause, T.Dirschowski, T.Rösner,
S.Seifert, D.-H.Deich, M.Fischer, J.Fleischer, S.Koch, T.Dreilich,
B.Stock(J.Davitis), N.Winkler (A.Schons) Tor: B.Stock Schiri: M.Stahr
Freitag, 11.09.2020 Deutzen AH - Eintracht Zedtlitz 2:2 (1:2)
Die Anfangsminuten erinnerten stark an das Spiel gegen den Röthaer SV. Die Gäste konnten sich in den ersten 10 Minuten kaum befreien, überstanden diese erste Druckphase aber ohne Gegentor. Erwähnt
werden muss aber, dass die Zedtlitzer bereits nach wenigen Minuten -
nach einem guten Konter - die erste wirklich 100%ige Chance des Spiels
hatten. Allerdings wurde diese völlig überhastet vergeben. Eintracht Zedtlitz fand nun nach und nach immer besser ins Spiel, ohne aber eine klare Überlegenheit zu erreichen. Die Blau-Weißen konnten die meisten Angriffe abwehren und oft selbst gefährlich kontern. Es wurde ein Spiel auf Augenhöhe. Doch
dann fiel das 1:0 für die Gäste, nach einem wunderschönen Pass von
K.Pittroff zu B.Stock, der sich diesmal die Chance nicht entgehen lies. Die Zedtlitzer stellten nun ein ums andere Mal ihr spielerisches Potential unter Beweis und hatten noch weitere klare Chancen. Deutzen
lies natürlich nicht locker, blieb selbst gefährlich und hatte bei
einem Kopfball nach Ecke Pech, da der wieder glänzend reagierende
Eintracht-Keeper den Ball abwehrte. Schliesslich konnten sie einen
schon fast geklärten Konter zum 1:1 abschliessen. Der Nachschuß nach
einem Abpraller trudelte gegen den Innenpfosten und dann über die Linie. Eintracht
nur kurz geschockt, konnte den Vorsprung allerdings wieder herstellen.
Ein schönes Zuspiel von N.Winkler zu T.Dirschowski, der aus halbrechter Position aus ca. 14 Metern mit straffem Schuß ins lange Eck dem Heim-Torwart keine Chance lies. Die
zweite Halbzeit verlief wie die erste geendet hatte - ein Spiel auf
Augenhöhe. Zedtlitz hatte zwar grössere Spielanteile und sicher auch
mehr Ballbesitz, konnte dies aber nicht zu einem vielleicht entscheidenden Tor nutzen. Es blieben wieder zwei, drei ganz klare Chancen ungenutzt. Und den Gastgebern merkte man ganz deutlich an, dass sie sich nicht mit einer Niederlage abfinden wollten. Sie
drängten auf den Ausgleich, hatten auch einige Torschüsse, welche
allerdings oft zu ungenau waren oder sichere Beute des Torwarts wurden. Nur
bei Eckbällen von Blau-Weiß zeigte Zedtlitz unerklärliche Schwächen.
Trotz großer Spieler gewannen sie fast keinen Kopfball und hatten
jeweils Mühe die Bälle zu klären. So fiel auch das 2:2 nach einem
Eckball. Der Ball konnte nicht aus der Gefahrenzone geschlagen werden,
ein Deutzener reagierte am schnellsten und traf aus 7 Metern. Allerdings
hätte es in dieser Situation gar keinen Eckball geben dürfen, da vorher
der ballführende M.Fischer am Strafraum, deutlich für alle zu sehen,
festgehalten wurde. Der Pfiff des nicht immer souverän wirkenden Schiedsrichters blieb aber aus. Deutzen
wollte nun noch mehr, schaffte es aber in den wenigen noch
verbleibenden Minuten nicht die Gäste noch einmal in Gefahr zu bringen. So blieb es beim Unentschieden.
Fazit: Ein Spiel mit dessen Ausgang die Eintracht nicht ganz zufrieden sein kann.
Sie hatten, über die
ganze Zeit betrachtet, mehr vom Spiel und vor allem mehr glasklare
Chancen.
Gearbeitet werden muss an der Chancenverwertung und am
Abwehrverhalten bei Standards.
Zedtlitz: J.Krause,
D.-H.Deich, S.Koch, S.Seifert, Hayzila Gezici (L.Beck), T.Dreilich,
K.Pittroff, T.Dirschowski, M.Fischer, N.Winkler (A.Schons), B.Stock (J.Davitis) Tore: B.Stock, T.Dirschowski
Freitag, 18.09.2020 Eintracht Zedtlitz - SV Eula AH 4:1 (1:0)
Im drittten Spiel nach dem Lockdown sollte für die Eintracht nun endlich ein Sieg her. Dass
dies gegen die AH Eula sehr schwer werden würde, war jedem klar - erst
recht nachdem wieder einige Stammspieler absagen mussten. Die Eulaer machten dann auch von Anfang an deutlich, dass sie nicht gewillt waren hier etwas herzuschenken. In
den ersten 20-25 Minuten machten sie ordentlich Druck, liesen Ball und
Gegner laufen, so dass Zedtlitz kaum zum verschnaufen kam. Im Laufe
der Zeit wurde aber immer deutlicher, dass den Gästen der letzte Biss
fehlte - sie erspielten sich in dieser Zeit keine echte Torchance. Im Gegenteil, nach ca. 25min konnte K.Pittroff nach feinem Zusammenspiel mit E.Wangermann, das 1:0 für die Gastgeber erzielen. Das
stellte den Spielverlauf etwas auf den Kopf, war aber ein Beleg dafür
dass sich die Eintracht jetzt immer mehr befreien konnte. Nur wenige Minuten später wurde L.Beck durch den Gästekeeper im Strafraum gefällt und es gab folgerichtig Elfmeter. Der
Foulende sah dies naturgemäss anders und diskutierte minutenlang über
diese Entscheidung - wie überhaupt ein Teil der Eulaer Mannschaft jede Schiedsrichterentscheidung mit lautstarken Kommentaren zu begleiten pflegte. Der Strafstoss wurde gehalten, was die Situation dann auch wieder beruhigte. Es ging also mit einer glücklichen 1:0 Führung für die Eintracht in die Halbzeit. Die
zweite Hälfte war wesentlich ausgeglichener als die erste, nur die
Chancenverteilung kippte nun eindeutig zu Gunsten der Hausherren. Während
Eula weiterhin, von der geschlossen agierenden Eintracht, vom Strafraum
fern gehalten werden konnte - startete diese immer wieder selbst
gefährliche Konter. Der schnelle B.Stock wurde ein ums andere Mal sehr gut freigespielt und erzielte so drei Tore zum klaren Sieg. Der Hattrick wurde nur durch einen Kopfballtreffer der Gäste zum 1:3 unterbrochen. Die
Gäste allerdings konzentrierten sich weniger auf ihre fast überheblich
wirkende Abwehrarbeit, als vielmehr darauf sich weiter mit dem Schiri
anzulegen. Nach heftigen, ja wütenden Äusserungen blieb diesem deshalb auch keine andere Wahl, als einen Spieler des Feldes zu verweisen. Allerdings
muss erwähnt werden, dass der Schiri nur ca. 10 Minuten später, wieder
einen Gästespieler auf das Feld lies, so dass sich beide Mannschaften wieder in voller Stärke gegenüber standen. Am Ende blieb es aber beim deutlichen 4:1 für Zedtlitz. In
Anbetracht der Spielanteile vielleicht zu hoch, aber bei besserer
Chancenverwertung wäre für die Eintracht ein noch höheres Ergebnis drin
gewesen.
Fazit: Eine kämpferische, sehr geschlossene Mannschaftsleistung der Gastgeber.
Eula spielerisch
sicher nicht schlechter, aber mit wenig Durchschlagskraft und schwachem
Abwehrverhalten.
Zedtlitz: J.Krause, H.Gezici
(T.Günther), S.Seifert, M.Fischer, T.Dirschowski, A.Schons (L.Beck),
K.Pittroff, S.Koch, E.Wangermann, T.Dreilich, B.Stock
Tore: K.Pittroff, B.Stock(3)
Freitag, 23.10.2020 SV Schmölln 1913 AH - Eintracht Zedtlitz 0:2
Da
das Spiel gegen Lucka von eben jenen kurzfristig abgesagt wurde,
organisierte S.Koch eine Mannschaft deren Gegner auch nicht antreten
konnte. So spielte die Eintracht zum ersten Mal in Schmölln. Dafür ein Dankeschön an Sebastian und die Schmöllner. Und es wurde dazu noch ein Auswärtssieg gefeiert und das ohne Gegentor. Starke Leistung!
Zedtlitz:
J.Krause, T.Günther, T.Dirschowski, S.Koch, J.Fleischer, L.Beck,
K.Pittroff, T.Dreilich, M.Fischer, J.Davitis, A.Schons
Tore: K.Pittroff, M.Fischer
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