EINTRACHT- ZEDTLITZ e.V.

Freizeitfussball

Spielberichte 2024

 

Freitag, 12.04.2024
Eintracht-Zedtlitz - SV Rötha AH 3:3 (2:0)

Die AH-Mannschaft aus Rötha war zum ersten Spiel 2024 zu Gast in Zedtlitz.
Die Gastgeber agierten in den ersten zehn Minuten noch etwas nervös und fahrig,
fanden danach aber immer besser ins Spiel. Vor allem machten sich, aufgrund der Altersstruktur,
Schnelligkeitsvorteile bemerkbar. Daraus resultierte auch eine Überlegenheit im Mittelfeld.
Es ergaben sich erste Möglichkeiten, welche aber nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.
Aber auch die Gäste tauchten zwei, drei Mal im Zedtlitzer Hoheitsgebiet auf, nutzten diese Gelegenheiten
allerdings auch nicht. Die Eintracht-Abwehr wirkte hier nicht sattelfest.
In der 23.min machte sich M.Fischer daran einen Sololauf über die rechte Seite zu starten,
drang in den Strafraum ein und bediente T.Müller, der nur noch einzuschieben brauchte.
Nur drei Minuten später hatte die Gästeabwehr eine kurze Tiefschlafphase, als ein Rückpass zum Keeper
durchgelassen wurde, T.Müller dazwischen spritzte und den Torwart auch noch tunnelte.
So ging es mit einer 2:0 Führung in die Pause.
In der Halbzeit wechselte Zedtlitz mehrfach und das merkte man dem Spiel sofort an.
Die Bindung zwischen Abwehr und Mittelfeld ging ebenso verloren wie die Zuordnung.
Daraus ergaben sich zeitweise große Lücken im Mittelfeld.
Die Röthaer traten jetzt entschlossener und zweikampfstärker auf und übernahmen die Kontrolle.
Innerhalb von sechs Minuten erziehlten sie den Ausgleich, wobei die Zedtlitzer Abwehr alles andere
als gut aussah. Jetzt musste man fürchten, dass das Spiel kippt.
Doch wie schon so oft in der Vergangenheit rappelten sich die Gastgeber wieder auf und
beruhigten das Spiel erstmal. Man bekam erneut etwas Übergewicht im Mittelfeld.
Dann ein schöner, schneller Spielzug über die linke Seite. A.Scholz startete in den Strafraum,
J.Fleischer flankte genau auf dessen Kopf -der Röthaer Torwart kam zu spät- der Ball kam so zum
völlig freistehenden T.Müller, der dann einnetzte.
Doch das Spiel war noch nicht vorbei. Die Gäste wollten sich nicht mit der drohenden Niederlage abfinden.
Wieder eine Lücke auf der linken Zedtlitzer Abwehrseite, eine Flanke fast von der Eckfahne bis zum
langen Pfosten und hier konnte der Röthaer Stürmer unbedrängt einköpfen - 3:3.
Die letzten Minuten brachten dann nichts entscheidentes mehr.

Fazit:         Die Eintracht verspielte eine sicher geglaubte Halbzeitführung gegen einen
                 starken und nie aufsteckenden Gegner. Letzendlich geht das Unentschieden aufgrund
                 der Leistungen beider Mannschaften aber in Ordnung.


Zedtlitz:        L.Gollmer, M.Fischer, M.Stahr (T.Günther), A.Scholz, J.Voigt (A.Jung), N.Winkler, S.Koch, J.Fleischer,
                   T.Dreilich (S.Schons), T.Müller (R.Lentge), B.Stock

Tore:            T.Müller 3

SR:              S.Seifert

 

Dienstag, 30.04.2024
Eintracht-Zedtlitz - BSV Borna AH  1:0 (1:0)

Das jährliche Spiel zum Maibaumsetzen stand wieder an und der Tradition folgend, ging es auch
dieses Jahr gegen den Rivalen aus der großen Kreisstadt.
Vor geschätzten 300 Zuschauern wollten die Gastgeber natürlich Revanche für die letztjährige Niederlage nehmen.
Sie wurden von Trainer Jens Krause etwas defensiv eingestellt, da man den starken Bornaern nicht ins offene Messer
laufen wollte. Doch schon in der 5. Minute startete N.Winkler an der Mittellinie ein kleines Solo,
steckte dann kurz vorm 16er zu T.Müller durch, welcher völlig alleingelassen einschob.
Die Gäste wirkten danach etwas unsortiert und überliessen den Hausherren fast das gesamte Mittelfeld.
Dennoch gelang es ihnen ab und zu bis an den Zedtlitzer Strafraum zu kommen, aber echte Chancen gab es nur eine,
welche aber ungenutzt blieb.
Von den Gastgebern wurden noch vielversprechende Konter gestartet, dadurch kam man zu  einigen guten Möglichkeiten,
letztendlich aber wurden diese auch vergeben. So ging es mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit.
Der zweite Durchgang verlief dann etwas anders. Die Kreisstädter drängten jetzt mehr und mehr, wollten sie doch
schliesslich hier nicht verlieren. Jetzt taten sich im Zedtlitzer Mittelfeld immer wieder große Lücken auf und
die Defensive bekam mehr zu tun als ihr lieb war. Doch so richtig zwingend waren die Angriffe der Gäste nicht,
echte Chancen ergaben sich gerade mal zwei. Die erste vergab der Stürmer allein vor Keeper - der Ball rollte am langen Pfosten vorbei.
Die nächste war ein Pfostenschuß, nach einem etwas unübersichtlichem Gewusel im Strafraum.
Ansonsten hatte die Eintracht-Abwehr den Gegner sehr gut im Griff.
Die Entscheidung hätte zu diesem Zeitpunkt aber schon zu Gunsten der Hausherren gefallen sein müssen.
Wieder wurden starke Konter gefahren und wieder wurden beste Tormöglichkeiten nicht genutzt.
Mit einem oder zwei Toren mehr, wäre mit hoher Sicherheit mehr Ruhe eingezogen und die Eintracht hätte nicht
bis zum Schluss zittern müssen. Es blieb aber letztlich beim so auch verdienten Sieg der Eintracht.

Fazit:         Eine geschlossene, kämpferisch starke und läuferisch überragende Leistung der gesamten Mannschaft.
                 Auch spielerisch überzeugte Zedtlitz über weite Strecken und war einem höheren Ergebnis näher als Borna dem Ausgleich.
 

Zedtlitz:      B.Lehmann, M.Fischer, M.Stahr, S.Seifert(A.Scholz), A.Scholz(A.Jung), N.Winkler, J.Fleischer, S.Koch,
                   F.Dietze(K.Pittroff), T.Dreilich, T.Müller(R.Lentge) u. A.Schons

Tor:           T.Müller

 

Freitag, 17.05.2024
Eintracht-Zedtlitz - Grün-Weiß Bad Lausick AH  0:2 (0:1)

Die Kurstädter waren in der über 40jährigen Geschichte der Zedtlitzer Mannschaft, zum ersten Mal der Gegner.
Die Grün-Weißen haben alles ehemalige Aktive in ihren Reihen, mussten aber -genau wie die Hausherren-ohne etatmäßigen Torwart antreten.
Aufgrund des großen Respekts vor den Gästen, gab Trainer J.Krause wieder eine eher defensive Marschrichtung vor.
Die Eintracht tat sich allerdings schwer darin tief zu stehen und stand so oft mit allen Spielern in der Hälfte
des Gegners. Dieser zog sich bei Zedtlitzer Ballbesitz weit zurück und überließ ihnen weitgehend das Mittelfeld.
Doch die Hausherren spielten oft zu nervös und hektisch. Dadurch gab es gerade in der Vorwärtsbewegung immer wieder
unnötige Ballverluste und Einladungen zum kontern. Allerdings wurden diese von den Lausickern nicht überhastet,
sondern eher in aller Ruhe vorgetragen - was der Eintracht-Abwehr die Möglichkeit gab diese abzufangen.
Jedoch waren die Lücken im Mittelfeld der Heimmannschaft nicht zu übersehen.
Es gab auf beiden Seiten wenig echte Torchancen, das Spiel war bis zur Pause sehr ausgeglichen.
Nur einmal traf man in der Abwehr eine falsche Entscheidung, ein Schuss von ca.12m halbrechte Position ins lange Eck
und die Gäste führten mit 0:1. So ging es in die Halbzeit.
Die Gastgeber merkten, dass für sie mehr drin ist und intensivierten ihre Bemühungen gleich von Beginn der
zweiten Hälfte an. Die Staffelung der Mannschaftsteile sah jetzt viel besser aus, die Angriffe wurden besser
ausgespielt und es ergaben sich einige sehr vielversprechende Chancen. Zwei Lattenknaller, eine 100%ige Möglichkeit,
zwei sehr gute Freistöße und ein, wegen vermeintlichem Abseits, nicht gegebenes Tor, sind beste Beispiele für die
Überlegenheit der Eintracht in der zweiten Halbzeit.
Es nötigt allerdings allerhöchsten Respekt ab, mit welcher Ruhe und Gelassenheit die Grün-Weißen trotzdem ihr Spiel durchzogen.
Keinerlei Hektik, es gab kaum einfaches Ballwegschlagen, statt dessen immer wieder ruhiger Spielaufbau und sicheres
Ballhalten in den eigenen Reihen. Hier merkte man die Erfahrung und Routine der vormals Aktiven.
Allerdings waren nur zwei echte Chancen -ein Kopfball aus ca.6m und ein Pfostentreffer- die Ausbeute.
Und dann .. ein Schuss im 16er der Eintracht, nach Abwehrfehler und aus dem Gewühl heraus und es stand plötzlich 0:2.
Die Heimelf gab nicht auf und warf alles nach vorn - aber es sollte nicht sein, es blieb bei der Niederlage.

Fazit:       Eine unnötige Niederlage, da es ein Spiel, mindestens auf Augenhöhe, war.
               In der zweiten Halbzeit war Zedtlitz spielbestimmend, konnte seine Chancen allerdings nicht nutzen.
               Das Spiel war überaus fair und wurde vom erst 13jährigen(!) Schiedsrichter A.Kretzschmar sehr gut geleitet.

Zedtlitz:  T.Günther, F.Dietze, S.Seifert, M.Stahr, T.Rösner (A.Jung), M.Fischer, J.Fleischer, S.Koch, T.Dreilich, A.Scholz, B.Stock (T.Kleinert)